0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
0
Berufsbild Aktuelles Mitglieder Kontakt These
 
  Der Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie FKG
   

Der Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie FKG - Verein “Schweizerische Gesellschaft für Integration und Beratung durch Malen und kreative Gestaltung" - vertritt vielfältige therapeutische oder künstlerische Methoden, Techniken oder Richtungen.

- Unser zentrales Anliegen ist die Gemeinschaftsbildung in Freiheit.
- Unser Bestreben ist die Substanzbildung im Zusammenschluss von KunsttherapeutInnen aller Fachrichtungen.
- Wir sind offen für die Themen der Kunst, der Kultur und den damit verbundenen Fragen in der Therapie.
- Wir setzen uns ein für eine freie, eigenständige und unabhängige Kunsttherapie.

Freie Mitgliedschaft

Die freie Mitgliedschaft steht allen Personen offen, die daran interessiert sind, den Verband, das Anliegen und die Beratung mittels Kunst- und Gestaltungstherapie, wie es in den untenstehenden Thesen dargelegt ist, zu fördern.

Fachmitgliedschaft

Die Bedingungen für die Aufnahme als Fachmitglied sind in den Aufnahmerichtlinien des FKG festgelegt. Der Vorstand oder eine von ihm delegierte Kommission prüft die Kandidatinnen und entscheidet über deren Aufnahme. Das Fachmitglied kann sich als "Kunst- und Gestaltungstherapeutin" oder als "Beraterin für integrative Mal- und Gestaltungsprozesse" ausweisen.

Die Aufnahmerichtlinien können im Sekretariat angefordert werden.

Jahresbeitrag

Der Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft beträgt CHF 120.- und beinhaltet die Fachzeitschrift KUNSTSCHRITTE.

Das Anmeldeformular kann im Sekretariat angefordert werden:

Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie FKG
Herr David Rudatis
Birkenweg 12
8471 Berg (Dägerlen)
Telefon 052 212 58 72
Email: malen@farbkiste.ch

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich an das Sekretariat.

 

  Thesen zur Grundhaltung
   
 

Integration, Beratung, Kunst- und Gestaltungstherapie werden aus einer bestimmten Grundhaltung heraus möglich und die folgenden Thesen sollen auf das zentrale Anliegen des Vereins hinweisen.

Die Thesen sind in der weiblichen Form abgefasst, beziehen sich aber selbstverständlich auf beide Geschlechter.

 

 
 
1. Integrative Kunst- und Gestaltungstherapie
 
 
   
a.
Unterstützung des spontanen seelischen Prozesses, der zum vertiefteren Bewusstsein seiner selbst und der Umwelt führen will. Symptome und Fehlhaltungen lösen sich als Folge der Bewusstwerdung.
b.
Begleitung und Hilfestellung bei Entwicklungsprozessen, deren Ziel die Selbstfindung, das Bewusstwerden ist. Es wird weder medikamentös noch suggestiv noch manipulierend eingegriffen. Die Interaktionen und Interventionen sind künstlerischer Art.
c. Absoluter Respekt vor dem Individuum. Es werden keinerlei Abhängigkeiten unterstützt oder eingegangen.
d.
Der Mensch wird zu einem höheren Grad von Lebendigkeit, Echtheit und Spontaneität hingeführt.
e.
Eine sensiblere Wahrnehmung führt den Menschen zu seinem eigentlichen Wesen.
f.

Reduzierende Betrachtungsweisen werden abgelehnt. Integrative Kunst- und Gestaltungstherapie ist lebensbejahend.

   
 

2. Persönlichkeit und Grundhaltung der Therapeutin

   
a.
Qualitäten wie Bewusstsein, Reife, Selbsterfahrung, reale Wahrnehmung sind neben
fachlichem, künstlerischem Können Grundvoraussetzungen, um das zentrale Anliegen
der integrativen Kunst- und Gestaltungstherapie in der Praxis zu verwirklichen.
b.
Jeder kreative und therapeutisch tätige Mensch muss die ihm entsprechende Arbeitsweise
finden und diese ständig überprüfen und weiterentwickeln.
Er fixiert sich nicht auf bestimmte Methoden, Tricks, Stile, Modeströmungen und deren Techniken.
c.
Die Therapeutin ist Methoden und Techniken gegenüber offen und prüft sie auf ihre kulturellen
Werte vorurteilsfrei. Die Kriterien richten sich nach den lebensbejahenden und heilenden
Faktoren. Die Therapieschritte sind realitätsbezogen und orientieren sich an den
Entwicklungsmöglichkeiten der Klienten.
d.
Mut zu freien kreativen Intuitionen im therapeutischen Geschehen und guter Kontakt
zu sich selbst fördern die Echtheit der Beziehung zwischen der Therapeutin und den Klienten.
e.

Eigenverantwortung und klare vertragliche Abmachungen bestimmen die Qualität der
Beziehungen zwischen der Therapeutin und den Klienten und führen zu gegenseitiger
Freiheit, Integrität und Wahrnehmungsfähigkeit.

f.

Die Kunst- und Gestaltungstherapeutinnen konfrontieren sich mit den eigenen Ängsten und den
daraus resultierenden Machtansprüchen, mit falschem Mitleid oder mit Geltungsansprüchen.
Sie vertrauen der Selbstregulierung der Prozesse und verpflichten sich zu periodischer
Supervision oder Überprüfung.

 

Detaillierte Angaben zum Berufsbilder der Kunsttherapeutin/des Kunsttherapeuten finden Sie unter dem Berufsbild.

 
trenn balkon
Design by t-art.ch